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Bericht EDF Europameisterschaft 2026 | |
| Wir blicken auf eine erfolgreiche Europameisterschaft zurück | |
Bericht EDF Europameisterschaft 2026
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Kader Herren:
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Bruno Stöckli
Marcel Hirzel
Roger Hertig
Stefan Hächler
Ansh Sood
Pascal Gössi
Martin Gugger
Damen:
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Jennifer Schumacher
Jessica Wyss
Manuela Waldy
Gesamteindruck der EM
Die Turnierwoche in Slowenien hat den Namen Europameisterschaft verdient. Das Niveau ist sehr hoch und auch die Teilnehmerzahlen entsprechen einer Europameisterschaft. Dass das Turnier ein hohes Ansehen geniesst, wird auch durch die Teilnahme diverser Profispieler aus der PDC bewiesen. Ihr Können zeigten unter anderen Mensur Suljovic, Ricardo Pietreczko, Sebastian Bialecki, Kai Gotthardt, Boris Krcmar und viele weitere PDC Spieler.
Resultate
Wir blicken auf eine erfolgreiche Europameisterschaft zurück. Bereits im ersten Turnier (Splitscore Damen) konnten wir zwei Podestplätze erspielen. Mit Jennifer Schumacher auf dem zweiten Platz und Manuela Waldy auf Rang drei sind wir optimal in die Woche gestartet. Die ganze Woche über haben unsere Spielerinnen und Spieler gezeigt, dass der Schweizer Dartsport an der Spitze mitmischt. Zu erwähnen ist bestimmt Jessica Wyss. Im EM-Einzel der Damen zeigte sie ihre Klasse und weshalb sie zum Nationalkader gehört. Sie erspielte sich den fantastischen vierten Rang von über 150 Spielerinnen und sorgt damit dafür, dass man ihren Namen im europäischen Dart der Damen kennt. Auch zu erwähnen ist der 13. Rang von Marcel Hirzel im EM-Herreneinzel bei über 400 Spielern. Auch bei der Aufholjagd im EM-Mix-Doppel war Marcel Hirzel dabei. Nach sehr früher Niederlage spielte er sich zusammen mit einer gross aufspielenden Jennifer Schumacher auf der Verliererseite auf einen hervorragenden 5. Platz.
Ein weiteres Beispiel für die Topleistungen war das Herren-Open am Mittwochabend. Bei fast 300 Teilnehmern spielten sich mit Martin Gugger (4.), Bruno Stöckli (7.), Roger Hertig (9.) und Marcel Hirzel (13.) gleich vier (!!!) Schweizer in die Top-13.
Insgesamt holte die Schweizer Delegation, bestehend aus sieben Herren und drei Damen, 15 Top-10-Platzierungen, wovon gar drei auf dem Podest landeten.
Nationencup und Europacup
Im Nationencup der Herren belegte die Schweiz den fünften Rang. Nach einer souveränen Gruppenphase konnten wir im Achtelfinale einen klaren 24 zu 8 Sieg gegen Montenegro erspielen. Ausgeschieden sind wir im Viertelfinale knapp mit 14 zu 18 gegen den späteren Sieger aus Österreich. Das Spiel wurde auf hohem Niveau geführt und war ein stetes Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst im letzten Block konnte sich Österreich das glücklichere Ende erspielen. Der Turnierverlauf hat gezeigt, dass noch viel mehr möglich gewesen wäre und weiterhin möglich ist. Da wir nur mit drei Damen zur EM gereist sind, konnten wir im Nationencup nicht starten. Wie uns die EDF mitteilte, sind und waren für den Nationencup nach EDF Reglement schon immer vier Spielerinnen bzw. Spieler mit Schweizer Pass erforderlich, entgegen der in der Schweiz weit verbreiteten Annahme. Wie erwähnt, reisten wir mit nur drei Spielerinnen an, da die anderen Damen aus dem erweiterten Nationalkader keinen Urlaub nehmen konnten. Damit wir aber ein Team für einen Bewerb stellen konnten, spielte Samanta Maggiobello im Team mit. Da im Europacup keine Nationalitätsvorgabe gilt, spielten die Damen den Europacup. Und dies mit grossem Erfolg! Sie konnten sich mit ihrem klasse Spiel den ausgezeichneten dritten Rang erspielen und als Belohnung einen Pokal mit nach Hause nehmen.
Stimmung im Team
Es war eine Freude zu sehen, wie die Nationalteam-Delegation von Anfang an eine Einheit war. Die Stimmung war zu jeder Zeit sehr gut und die Motivation und der Stolz sein Land bestmöglich zu vertreten, war immer spürbar. Auch der Austausch von Erfahrungen untereinander war vorbildlich und ist ein wichtiger Baustein, die Breite im Schweizer Dartsport noch weiter zu fördern und zu stärken. Fazit Der Grundstein der Neuausrichtung des VFC Nationalkaders ist gelegt. Das Auftreten, die Spielweise, die Leistung und die Resultate zeigen, dass das Potenzial riesig ist. Der Verband und die Coaches sind sich zusammen mit den Spielerinnen und Spielern aber bewusst, dass man sich auf nichts ausruhen kann oder darf. Es muss der Anspruch sein, nächstes Jahr die Resultate noch weiter nach oben zu schrauben. Wir haben die Personen und das Können in der Schweiz, um einige Podestplätze mehr zu erreichen. Auch muss der Anspruch sein, dass wir zukünftig auch erste Plätze erspielen. | |
28.09.2026, Coaches Nationalmannschaft Roman Rudin & Ronny Leu | |
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VFC Seuzachstrasse 42 CH-8413 Neftenbach T: 043
266 55 10 F: 043 266 55 12
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